Backup Datensicherung

Die Backup Datensicherung blau1Was versteht man unter einer Backup Datensicherung? Bereits in den Anfängen der PC-Generation haben sich die Entwickler mit möglichen Sicherungsverfahren gegen Datenverlust befasst. Auch heute noch kennt jeder den Begriff des Backups. Bei einer Backup Datensicherung werden die zu sichernden Datenbestände auf einem speziellen Datenträger abgelegt. Das Wiedereinspielen dieser gespeicherten Daten nennt man dagegen Restore. 

Die verschiedenen Formen einer Backup Datensicherung

Im Privatbereich wird eine Datensicherung häufig vernachlässigt. Dagegen sind Gewerbetreibende schon aus gesetzlichen Gründen verpflichtet, eine regelmäßige Sicherung Ihrer schützenswerten Daten vorzunehmen. Das wichtigste Sicherungsverfahren stellt die Vollsicherung dar, bei der komplette Datenträger, Festplattenpartitionen, Laufwerke und Verzeichnisse im sogenannten 1:1-Verhältnis kopiert werden. Häufig spricht man hier auch von einer Plattenspiegelung. Sollte beispielsweise ein Totalausfall eines Originallaufwerks vorliegen, können hierüber relativ schnell und leicht die Daten zurückgeschrieben werden. In vielen Fällen ist sogar das Sicherungslaufwerk als neues Ersatzlaufwerk einsetzbar. Weitere Möglichkeiten einer Backup Datensicherung Bei einer differenziellen Datensicherung werden auf einem Datenträger nur diejenigen Dateien und Verzeichnisse hinzugefügt, die seit der letzten Sicherung verändert worden sind oder neu hinzugekommen sind. Verständlicherweise spart man hierbei im Gegensatz zu einer Vollsicherung viel Speicherplatz und Zeit. Die meisten Backup-Programme unterstützen dieses Sicherungsverfahren.

Die inkrementelle Backup Datensicherung

Bei der inkrementellen Datensicherung werden all diejenigen Dateien und Verzeichnisse gesichert, die nach der ersten Vollsicherung neu hinzugekommen sind oder sich seit der letzten inkrementellen Sicherung verändert haben. Dieses Backup-Verfahren setzt immer auf die letzte inkrementelle Sicherung auf, was dazu führt, dass die einzelnen Sicherungen oftmals aus vielen kleinen Fragmenten bestehen können. Hierdurch wird das Zurückschreiben zu einem Geduldsspiel, da alle Sicherungen in der richtigen Reihenfolge nacheinander wieder eingelesen werden müssen.

Welche Medien eignen sich für eine Backup Datensicherung?

Zu den ersten Datensicherungsmedien gehörten zweifellos die sogenannten Bandlaufwerke. Sie gelten auch heute noch bei vielen Firmen als sehr zuverlässig. Die Daten werden hierbei in sequentieller Form der Reihe nach auf dem Magnetband aufgezeichnet. Privatanwender nutzten in den Anfangsjahren Disketten für ihre Backups. Je nach Betriebssystem standen hierzu eigene Backup- und Restore-Befehle zur Verfügung. Größere Datenmengen konnten mit der Einführung der beschreibbaren CDs und letztlich mit den DVDs gespeichert werden. Mittlerweile haben Tests jedoch ergeben, dass CDs und DVDs für eine langjährige zuverlässige Speicherung nicht optimal geeignet sich, da sie durch Materialveränderungen Datenverluste herbeiführen können.

Heutige Medien bei einer Backup Datensicherung.

In heutiger Zeit werden für größere Datenmengen vornehmlich externe Festplattenlaufwerke genutzt. Diese sind bereits günstig zu erhalten. Kleinere Datenmengen werden daneben auch auf Flash-Speicherkarten, sowie USB-Speichersticks abgelegt. Zukünftig werden auch die Solid State Cartridges, die SSDs für eine zuverlässige Backup Datensicherung eingesetzt werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.